Verkehrspolitisches Gespräch der JU Tübingen

Am 14. Oktober 2015 konnte die JU Tübingen den stellvertretenden Bundesvorsitzenden und verkehrspolitischen Sprecher der Jungen Union, Christian Natterer, in Tübingen begrüßen.

Im Mittelpunkt stand die Diskussion um die Notwendigkeit einer Stadtbahn in der Universitätsstadt. Hierzu betonte Natterer, dass Tübingen überregional für sein gutes Bussystem bekannt sei. Beim Bau einer Stadtbahn hingegen müsse infrastrukturell im Gegensatz zu Städten wie Freiburg, Ulm oder Augsburg bei null angefangen werden. Eine Alternative dazu wären Elektrobusse. Nach Ansicht der Stadtwerke Tübingen würden diese jedoch wegen der Batterien nicht funktionieren. Dem entgegnete Natterer, dass deren Betrieb in Mannheim sehr wohl möglich sei, nach Meinung dortiger Verkehrsexperten auch in Tübingen.

Weiterhin müssten aufgrund der Finanzierung der Stadtbahn andere Projekte im Umland auf längere Sicht zurückstehen. Deshalb solle man sich zunächst darauf konzentrieren, die Bahnstrecken zu elektrifizieren, sodass kein Umspannen mehr nötig sei.

Natterer kritisierte darüber hinaus die Landesregierung dafür, dass schon planfestgestellte Verkehrsprojekte wie beispielsweise Landstraßen im Bodenseeraum gestrichen wurden. Vor allem die Grünen seien dabei ein Bremsklotz, so erinnerte er daran, dass im Jahre 2012 für Verkehrsprojekte vorgesehene Bundesmittel in Höhe von 100 Mio. Euro vom Landesverkehrsminister nicht abgerufen wurden.

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