Bezirkstag der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern

Am 7. und 8. November fand der Bezirkstag der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern in Ehingen statt.

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurde Philipp Bürkle als Bezirksvorsitzender bestätigt, die beiden Tübinger JU-Mitglieder Alkmar von Alvensleben (Finanzreferent) und Lars Kopp (Neumitgliederreferent) als Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes mit hervorragenden Ergebnissen wiedergewählt. Anschließend sprach der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl zu den 120 Delegierten. Er kritisierte die unrealistischen Ansichten der Grünen Jugend zur Bildungspolitik: Diese fordert nicht nur die Abschaffung des „Sitzenbleibens“, sondern gleich die Abschaffung der Institution des Gymnasiums als Ganzes, dass durch eine „Schule für alle“ ersetzt werden soll. Für Strobl gehört Grün-Rot schon allein wegen der Bildungspolitik abgewählt und so forderte klar und deutlich: „Hände weg vom Gymnasium!“.

Weiterhin kritisierte er die Infrastrukturpolitik der Landesregierung. So stünden 500 Mio. Euro für den Straßenbau im Land bereit, die Regierung habe damit aber nicht nichts unternommen. Die CDU werde, sobald sie wieder in Regierungsverantwortung sei, das Geld sofort in entsprechende Baumaßnahmen investieren.

Weiterhin müsse die CDU für den Ausbau der Digitalisierung stehen, so sei ein schnelles Internet zwingende Voraussetzung gerade für die Erhaltung und Attraktivität des ländlichen Raumes. Nach der Wahl sei dieses Vorhaben binnen 2 Jahren voranzutreiben.

Thematisch stand der Bezirkstag unter dem Motto „Politische Partizipation für junge Menschen“ wozu ein entsprechendes Positionspapier, das zuvor aus den Ergebnissen von 4 Regionalkonferenzen erarbeitet worden war, verabschiedet wurde. In diesem wird beispielsweise die von der Landesregierung geforderte verpflichtende und flächendeckende Einführung von Jugendgemeinderäten abgelehnt. „Jugendgemeinderäte sind nur dort sinnvoll, wo sie auch von jungen Menschen gewollt werden. Daraus eine Pflicht zu machen, geht an unserer Vorstellung von Teilhabe und gemeinsamen Gestalten vorbei", so der Bezirksvorsitzende Bürkle. Die Vielfältigkeit des Landes erfordere flexible Möglichkeiten für junge Menschen und keine Vorschriften wie Partizipation zu funktionieren habe.

 

Lars Kopp, JU-Kreisgeschäftsführer

© Junge Union Kreisverband Tübingen